Die Herbstzeitlosen - Ab 29. März 2007 im Kino
SYNOPSIS Seit ihr Mann gestorben ist, hat Martha nur noch wenig Freude am Leben und ihr Tante-Emma-Laden dümpelt so vor sich hin. Sohn Walter, der alles andere als heilige Dorfpfarrer, möchte den Laden sowieso für seine Bibelgruppe. Zum Glück gibt es noch die quirlige Lisi, die gegen die allgemeine Resignation ankämpft und Martha dazu bringt, doch noch ihren Jugendtraum zu verwirklichen: eine eigene Dessous-Boutique. Und so wird aus dem braven Tante-Emma-Laden beinahe über Nacht ein sündiger Reizwäschetempel, der die (Schein-)Moral des ganzen Dorfes auf den Kopf stellt ... Der Schweizer Publikums-Hit DIE HERBSTZEITLOSEN ist eine fröhliche Komödie in der vier Frauen im „Besten Alter“ mit viel Charme, Herz und Biss das Leben eines verschlafenen Dorfes durcheinander bringen. Regisseurin Bettina Oberli erzählt liebevoll und mit viel Humor von der zweiten Chance und dem Mut, den man braucht, um sie zu nutzen. In der Tradition von KALENDER GIRLS und WIE IM HIMMEL erfüllen sich die lebenslustigen Rentnerinnen ihre Träume – wunderbar dargestellt von einem großartigen Ensemble um die Schauspielerin Stephanie Glaser. So begeisterten die rebellischen Damen mit ihrem äußerst optimistischen Blick auf das Leben das Kinopublikum und machten DIE HERBSTZEITLOSEN 2006 zu einem der größten Kinohits der Schweiz, noch weit vor DER TEUFEL TRÄGT PRADA oder BROKEBACK MOUNTAIN.
CAST & CREW Stephanie Glaser als Martha Jost In den Siebzigern sah man Glaser als Komödiantin in Kurt Felix’ beliebter Samstagabendshow „Teleboy“ in der Rolle der "Tante Elise". Außerdem spielte sie tragende Rollen in den Fernsehserien „Motel“ und „Die Direktorin“ sowie in diversen Fernsehspielen. Zu ihren wichtigsten Kinofilmen gehören UELI, DER KNECHT und UELI, DER PÄCHTER von Franz Schnyder oder später Marcus Imbodens KOMIKER sowie der Erfolgsfilm MEIN NAME IST EUGEN (Regie: Michael Steiner). 2006 wurde Stephanie Glaser beim Filmfestival in Locarno mit einem Spezial-Leoparden für ihr beinahe 70jähriges Lebenswerk geehrt. Ihre Leistung in DIE HERBSTZEITLOSEN brachte ihr außerdem gerade eine Nominierung für die Beste Hauptrolle beim Schweizer Filmpreis 2007 ein.
Annemarie Düringer als Frieda Eggenschwyler 1992 gab Düringer am Theater in der Josefstadt mit James Saunders’ „Bessere Zeiten“ ihr Debüt als Regisseurin. Die verstorbene Burgtheater-Doyenne Paula Wessely bestimmte sie als neue Trägerin des Alma-Seidler-Ringes. Darüber hinaus ist Düringer auch die derzeitige Doyenne im Burgtheater-Ensemble und Kammerschauspielerin. 2005 wurde sie mit dem „Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien“ ausgezeichnet. Fürs Kino arbeitete Düringer mit Regisseuren wie Ernst Marischka (DU BIST DIE WELT FÜR MICH), Paul Verhoeven (EWIGER WALZER), Rainer Werner Fassbinder (DIE SEHNSUCHT DER VERONIKA VOSS) und Raoul Ruiz (KLIMT) zusammen. Für „Der große Bellheim“ stand sie außerdem vor der Kamera von Dieter Wedel.
Heidi Maria Glössner als Lisi Bigler Zu ihren Filmarbeiten gehören KILIMANJARO (Regie: Mike Eschmann), SWISS LOVE (Regie: Fulvio Bernasconi) und LILO UND FREDI (Regie: Gitta Gsell).
Monica Gubser als Hanni Bieri Nach einer familiären Pause stieg sie 1985 wieder ins Ensemble des Städtebund-Theaters ein. Seit 1990 ist Monica Gubser Mitglied der Märchenbühne Zürich und seit 1994 Mitglied des Sommertheaters Winterthur, wo sie in „Arsen und Spitzenhäubchen“ und anderen Stücken zu sehen war. Außerdem hatte sie eine Rolle in der Fernsehserie „Lüthi & Blanc“.
Hanspeter Müller-Drossaart als Walter Jost Im Kino konnte man ihn nicht nur in Filmen wie BRANDNACHT, ANNA WUNDER oder CANNABIS, sondern auch in GROUNDING sehen. Das Drama über die Swissair-Pleite war 2006 neben DIE HERBSTZEITLOSEN der erfolgreichste Schweizer Film. Für seine Nebenrolle in JEUNE HOMME wurde Hanspeter Müller-Drossaart für den Schweizer Filmpreis 2007 nominiert.
Bettina Oberli Regie, Co-Autorin 2004 erhielt die Mutter eines Sohnes den Förderpreis der Internationalen Bodenseekonferenz. Ihr nach diversen preisgekrönten Kurzfilmen erster abendfüllender Kinofilm IM NORDWIND feierte seine Weltpremiere im gleichen Jahr beim Festival von San Sebastian. Der Film wurde mit dem Zürcher Filmpreis ausgezeichnet und für den Schweizer Filmpreis als "Bester Spielfilm" nominiert. Für ihre Inszenierung erhielt Bettina Oberli außerdem in Schwerin den NDR-Regiepreis.
in weiteren Rollen
Stab
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